Chorverband Pforzheim Enzkreis
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Gesangverein Eintracht Dürrn

FORELLENFEST beim Gesangverein Eintracht in Dürrn am 23. und 24. Juli 2022

Nach zweijährigem „Forelle-to-go-Angebot“ gibt es an diesem Wochenende beim Gesangverein Eintracht Dürrn das traditionelle Forellenfest wieder im üblichen Fest-Format. Rund um die Dürrner Gemeindehalle verspricht der veranstaltende Gesangverein am Samstag ab 18 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr neben frisch gebratenen Forellen weitere Köstlichkeiten aus Küche und Keller. Außerdem werden am Sonntag um 16:30 Uhr die Singstrolche und der Kinderchor Happy Hour für vergnügliche Unterhaltung sorgen.



Gesangverein "Freundschaft" Göbrichen 1859 e.V.


Gesangsverein Liederkanz Ispringen


Coronaverordnung für den Kunst- und Kulturbereich

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO)

Vom 1. April 2022

§ 2 Abstands-, Masken- und Hygieneempfehlung

Die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, eine ausreichende Hygiene, das Tragen einer medizinischen Maske oder einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) in öffentlich zugänglichen geschlossenen Innenräumen und das regelmäßige Belüften von geschlossenen Räumen werden generell empfohlen.

 

FAQ’s vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Kunst Baden-Württemberg:

Erläuterungen zu den aktuellen Regelungen für den Kunst- und Kulturbereich - Stand: 4. April 2022

 

1. Gibt es noch Einschränkungen im Kunst- und Kulturbetrieb und in der Breitenkultur?

Seit dem 3. April 2022 gibt es keine Einschränkungen mehr für Kulturveranstaltungen und Kunst- und Kultureinrichtungen. Dies gilt auch im Bereich der Breitenkultur. Insbesondere gibt es kein Testpflichterfordernis mehr für nicht immunisierte Personen. Alle Kapazitätsbeschränkungen für Veranstaltungsräume sind aufgehoben. Es werden keine festen Abstände mehr vorgeschrieben. Eine Kontaktnachverfolgungspflicht gibt es nicht.

Dennoch ist die Beachtung angemessener Hygienemaßnahmen an den Einrichtungen und in der Breitenkultur gleichwohl weiterhin wichtig.

Die Maskenpflicht wurde abgelöst durch eine Empfehlung zum Tragen einer Maske in Innenräumen. Um pandemiebedingte Unterbrechungen des Kulturbetriebes zu vermeiden, wird daher allen Kunst- und Kultureinrichtungen empfohlen, ihren Besucherinnen und Besuchern bzw. Nutzerinnen und Nutzern das freiwillige Tragen einer Maske in Innenräumen durch einen deutlichen Hinweis anzuraten. Darüber hinaus wird den staatlichen Kultureinrichtungen empfohlen, dass sie auf der Grundlage ihres Hausrechts das Tragen medizinischer Masken in ihren geschlossenen Räumlichkeiten prüfen.

2. Müssen die Kunst- und Kultureinrichtungen und Veranstalter von Proben und Konzerten in der Breitenkultur nach wie vor Hygienekonzepte haben?

 

Nein. Es gilt aber die generelle Empfehlung nach § 2 der Corona-Verordnung, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten, eine ausreichende Hygiene zu beachten, eine medizinische Maske oder eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) in öffentlich zugänglichen geschlossenen Innenräumen zu tragen und geschlossene Räume regelmäßig zu belüften.



Orgel- und Chorsymphonik des Oratorienchors Pforzheim

Mitte des 19. Jahrhunderts sorgte der Orgelbauer Aristide Cavaillé-Coll für eine bahnbrechende Entwicklung der Orgelbaukunst in Frankreich. Seine technischen und klanglichen Neuerungen sind bis heute bedeutend. Nach der 2021 erfolgten Sanierung der Steinmeyer-Orgel der Stadtkirche Pforzheim kann dieses große Instrument in besonderer Weise für die Darstellung französischer Orgelromantik genutzt werden. Zusammen mit dem Organisten Christian Stähr gestaltete der Oratorienchor Pforzheim daher ein Konzert mit Werken französischer Komponisten des 19. Jahrhunderts. Unter der Leitung von Heike Hastedt erklangen die selten aufgeführte „Messe solennelle“ von Louis Vierne und der "Psalm 150" von César Franck. Angesichts des Krieges in der Ukraine erhielt das schon vor längerem geplante Programm noch eine ganz andere Bedeutung: Text und Musik der Messe von Vierne gaben ein Gerüst, um gegen die Angst und Ohnmacht am Vertrauen auf Gottes Gegenwart und an der Vision vom Frieden festzuhalten. Auch die Psalmvertonung von Franck knüpfte an diese Hoffnung an: Gott mit allem, was uns an Klangmöglichkeiten zur Verfügung steht, zu preisen und damit - der Erfahrung des Krieges zum Trotz - an Gottes Gegenwart festzuhalten. Mit der VI. Symphonie von Charles Marie Widor entfachte Stähr als Solist ein musikalisches Feuerwerk und brachte die gesamte Bandbreite der Orgel zum Erklingen.


Die neu sanierte Steinmeyer-Orgel mit ihren erweiterten Klangmöglichkeiten stand im Mittelpunkt des Orgel-Chor-Konzerts.
Die neu sanierte Steinmeyer-Orgel mit ihren erweiterten Klangmöglichkeiten stand im Mittelpunkt des Orgel-Chor-Konzerts.

Benefizaktion zu Gunsten der Ukraine

Die Folge des Putinschen Angriffskrieg auf die souveräne Ukraine sind mittlerweile auch in Pforzheim und dem Enzkreis spürbar. Die Kommunen richteten Notunterkünfte ein und Privatpersonen bieten freistehende Wohnungen für die ukrainische Frauen und Kinder an, die vor dem Krieg aus der Ukraine geflohen sind. Ein breite Front der Solidarität wurde deutlich und diese machte auch vor den Amateurmusikern nicht Halt. Unter der Federführung des Chorverbandes Pforzheim Enzkreis (CVPE) führten am 25. März knapp 200 Musiker das Lied „Die Gedanken sind frei“ auf. Damit schlossen sich der CVPE und der Blasmusikkreisverband Pforzheim/Enzkreis dem Aufruf des Landesmusikverbandes an, um Hilfsgelder für humanitäre Maßnahmen zu sammeln. Unter der Schirmherrschaft des Pforzheimer Oberbürgermeisters Peter Boch trudelten am letzten Freitag im März ab 17:30 Uhr immer mehr Musiker auf dem Marktplatz ein. Schnell wurde den Organisatoren klar, dass mehr Teilnehmer dem Aufruf gefolgt sind, als erwartet wurde.

Den Auftakt der Benefizaktion machten dann die ca. 110 Bläser. Anschließend sprach der Bürgermeister ein Grußwort, in dem er für Frieden und Gedankenfreiheit warb und den Musikern aus über 17 Vereinen dankte, die zu dieser Aktion erschienen sind. Unter der musikalischen Leitung von Verbandschorleiterin Stephanie Kulmus erklang anschließend das Freiheitslied. An Passanten in der Fußgängerzone, die zu der im Vorfeld durch die Presse angekündigten Veranstaltung gekommen sind oder durch den vorherigen Auftritt der Bläser aufmerksam gemacht wurden, wurden Liederzettel ausgeteilt, so dass auch sie mitsingen konnten. „Die Chöre und Musikvereine im Land sind bereits seit dem 18. Jahrhundert Horte bürgerlichen Freiheitsstrebens. In unseren Vereinen wurde in den letzten zweieinhalb Jahrhunderten stets gegen Gewaltherrscher und Diktatoren aufbegehrt. Wir sehen uns daher unserer Tradition moralisch verpflichtet und in der aktuellen Situation gefordert“ sagte die Vorsitzende des CVPE Beate Dufke-Falkenstein im Anschluss an den Liedbeitrag und strich die besondere Bedeutung des 25. März als Veranstaltungstag heraus: „Wir Musikerinnen und Musiker der Amateurmusik verurteilen Putins Angriffskrieg auf das schärfste und möchten genau heute ein Zeichen dagegensetzen. Denn am 25. März jährt sich zum 15. Mal die Annahme der sogenannten „Berliner Erklärung“ durch alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Die in der „Berliner Erklärung“ festgelegten europäischen Werte des Friedens und der Freiheit, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit, des Respekts und der gegenseitigen Verantwortung, der Toleranz, der Teilhabe, der Gerechtigkeit und der Solidarität sind für uns Musikerinnen und Musiker unveräußerlich und werden durch die universelle Kraft der Musik symbolisiert und befördert.“ Solidarität wurde den Menschen aus der Ukraine, die bereits in die Region Pforzheim/Enzkreis geflohen sind, an diesem Abend in Form von einer Spendensammlung durch die Deutsch-Rumänische Gesellschaft Pforzheim/Enzkreis mittelbar zu teil. Die in der Wohltätigkeitsarbeit sehr engagierte Gesellschaft unterstützt ukrainische Familien, die in privaten Wohnungen untergekommen sind mit Sachspenden und plant einen Hilfstransport an die rumänisch-ukrainische Grenze.

Ein Novum bildete der Abschluss dieser Aktion, als die Bläser und Sänger gemeinsam das Lied aufführten. Die Musiker waren sich im Anschluss einig, dass diese gemeinsame Aktion nicht die letzte ihrer Art gewesen sein soll und man gemeinsame Auftritte wiederholen möchte.


200 Musiker auf dem Pforzheimer Marktplatz
200 Musiker auf dem Pforzheimer Marktplatz
Verbandschorleiterin Stephanie Kulmus dirigiert den Chor.
Verbandschorleiterin Stephanie Kulmus dirigiert den Chor.

Jahreshauptversammlung 2022

Im Jahr, da Ispringen sein 750. Jubiläum feiert, veranstaltete der Chorverband Enzkreis/Pforzheim ebenda, in Ispringen, seine alljährliche Hauptversammlung. Gastgeber war der Gesangverein Liederkranz Ispringen, der die Versammlung mit einem Chorvortrag um 15 Uhr eröffnete. Die Verbandsvorsitzende Beate Dufke-Falkenstein begrüßte die Vertreter aus 16 Vereinen, den Bürgermeister Thomas Zeilmeier und Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL, die auch ein Grußwort an die Vertreter der Chöre richteten. In ihrem Bericht blickte die Vorsitzende Dufke-Falkenstein auf ein bewegtes Jahr zurück, in dem 2021 die erste digitale Mitgliederversammlung stattfand, Proben des Verbandschores und Veranstaltungen geplant und coronabedingt wieder abgesagt werden mussten. „Auch wenn die Coronapandemie für uns Sänger belastend und nicht kontrollierbar war, haben wir uns dennoch nicht entmutigen lassen und starteten Ende März 2022 mit einem großen Platzkonzert zu Gunsten der Flüchtlinge der Ukraine voll durch.“ So Dufke-Falkenstein mit Blick auf die Benefizaktion mit 200 Sängern und Blasmusikern auf dem Pforzheimer Marktplatz, bei der Spenden für die Flüchtlingsarbeit gesammelt wurden. Bei den anstehenden Wahlen wurde Michael Penka in seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Der bisherige stellvertretenden Vorsitzenden Martin Heidl kandidierte nicht mehr. Ihm folgt als neuer Stellvertreter Ralph Edler, der bisherige Pressereferent, wofür sich jedoch bisher keine Nachfolge fand. In ihrem Amt bestätigt wurden die Verbandschorleiterin Stephanie Kulmus, der Verbandskassierer Vincenzo Fiasco und die Beisitzer Martin Kull sowie Daniel Kulmus. Für den kommenden Winter plant die neue alte Vorstandschaft zwei Workshops zur digitalen Vereins- sowie Kassenführung und ab dem Frühjahr starten dann auch wieder die Probe den Verbandschores.